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Medienwand

Mit dem neunen Medienwand-Konzept wird der Entwicklung Rechnung getragen, dass auch an Orten, wo eine manuelle Bedienung nicht sinnvoll möglich ist, Bildinformation und Sound gezielt abgerufen werden kann.

Wie kann das gehen ohne Bedienelemente ?

Durch Schall ! Wir sprechen einfach aus, wonach uns ist. Spracherkennung, egal ob online, wie mit den üblichen Verdächtigen, wie Google, Alexa, Siri, Bixby und wie sie alle heißen, oder mit einer rein lokal agierenden Offline-Spracherkennung, die erst gar nicht „nach Hause telefonieren“ kann.

Mit einer Sprachsteuerung wird eine Medienwand erst richtig schön. Hinter einer bedruckten Glaswand wird ein Display angebracht und unterstützt durch eine Soundwiedergabe, mittels ebenfalls auf der Rückwand aufgebrachter Exciter (Körperschallwandler) entsteht dort, wo vorher bestenfalls ein beleuchtetes Standbild seinen Platz hatte, eine Informations- und Unterhaltungs-Ebene. Einfach das aussprechen was man sehen oder hören will und Sekunden später erscheint das, wonach einem gerade ist. Egal ob Konzert oder Kochbuch. Alle Inhalte die sonst auf Smartgeräten darstellbar sind, können auf die neue Medienwand gestreamt werden. Fast alles allein durch Sprache. Sogar lineare Inhalte, wie freies oder kommerzielles TV können mit Smartphone oder Tablet-Unterstützung auf den Bildschirm gebracht werden. Letztendlich spielt es keine Rolle, ob eigene Produktion wie Urlaubsfilme, Bild und Ton oder Fremdproduktionen von anderen Studios dort erscheinen sollen. Alles was auf einem Tablet dargestellt werden kann, lässt sich auf der Medienwand abspielen. Und wer wirklich selbst spielen will, kann das mit Playstation, XBox oder Sat-Receiver ebenfalls machen. Die Schnittstellen sind vorbereitet.

Auch unser MAGIC CUBE arbeitet über unser PIP-Funksystem mit der Medienwand und der Möbel- als auch Raumbeleuchtung zusammen.

ASM CUBE

Deshalb haben wir Bedienung neu gedacht und in Form eines Würfels umgesetzt, der ohne bewegliche Komponenten auskommt und trotzdem mehr kann, als eine klassische Fernbedienung. Eine Fernbedienung kennt nur eine Betriebsposition und ist dort deshalb häufig so überfrachtet, bis die erhoffte Funktionalität sich ins Gegenteil verkehrt. Hier macht sich der Würfel seine Symmetrie zu nutze und verteilt die Funktionen auf seinen Oberflächen. Er wird schlichter und einfacher wahrnehmbar, ohne an Funktionalität zu verlieren.

Die sogar noch schnell erklärt ist. Wie beim Würfel üblich entscheidet die oben liegende Seite seine Wertigkeit, nein seine Funktion. Links oder Rechts um seine Achse rotiert, kann diese Funktion wie ein Potentiometer analog regeln. Oder durch Anheben und Absetzen an der gleichen Position das Ein- oder Ausschalten bewirken. Alle anderen Bewegungen rufen keine Reaktionen hervor. Um dem Nutzer ein Feedback zu geben, können taktile Vibrationen und Ticks in der Bewegung die Bedienung unterstützen.

PIP

Fast alle bekannten anderen Funkstandards benötigen so etwas wie eine Zentrale, in der die Sensor-Meldungen eingehen und die Aktor-Befehle generiert werden. Die Sensoren wissen nichts voneinander, genauso wie die Aktoren. In zentralisierten Systemen ist das auch nicht notwendig, es gibt ja die Zentrale. Am Beispiel Bluetooth ist das meistens das eigene Smartgerät und obwohl jedes einzelne Gerät dem BT-Standard entspricht, können die meisten Hersteller miteinander nichts anfangen. Schlimmer noch, obwohl alle dem Standard entsprechen, muß trotzdem immer zwischen den verschiedenen Apps „rumgezappt“ werden. Das Smartgerät mit BT und der Mensch bilden die Zentrale, die sicher nicht automatisch arbeitet und eigentlich nur eine zentralisierte Fernbedienung sind.

PIP geht weiter. Es ist auf der gleichen Hardware wie Bluetooth aufgebaut und arbeitet deshalb auch auf 2,4 GHz. Und wie Bluetooth teilt es sich kooperativ das Band mit WLAN. Alle unsere Geräte kommunizieren auf PIP-Basis.

Einmal programmiert, kann jeder PIP-Teilnehmer mit jedem anderen PIP-Gerät direkt kommunizieren, natürlich bidirektional und unabhängig ob Sensor, Aktor oder Beides gleichzeitig. Das ist Dezentralität in Reinform. In jedem PIP-Element ist nur der Logikteil gespeichert, der für diese Element relevant ist. Alle anderen Adressaten und Absender sind für dieses PIP-Element irrelevant. Konsequent zu Ende gedacht ergibt sich so ein System, das sich wie eine gleichberechtigte Menschengruppe verhält. Der Erste kommuniziert etwas, alle anderen entscheiden wie darauf zu reagieren ist. Die Angesprochenen antworteten und Andere geben dazu dann ebenfalls einen Kommentar ab. Eine Diskussion entsteht, die einzelne zu Handlungen veranlasst. Alles ohne eine Zentrale, nur aus sich heraus und den eingeprägten Regeln entsprechend. Eine Diskussionsleitung ist nicht notwendig, weil sich alle PIP-Module an die Regeln halten. Das ist sogar besser als in manchen menschlichen Diskussionen gelöst.

HCL LED Beleuchtung

HCL oder „human centric light“ hat sich als Sammelbegriff für eine in Farbtemperatur und Helligkeit variable Lichtgebung etabliert. Wird diese neue Eigenschaft in zeitlicher Abhängigkeit genutzt den Tageslichtverlauf zu simulieren, spricht man auch von zirkandianem Licht oder zirkadianer Beleuchtung. Dabei wird berücksichtigt, dass der Blauanteil des Lichtes unseren Zellen zur Synchronisation des zellulären Stoffwechsels dient. Auch auch unsere Zellen haben so etwas wie Aktivitäts- und Ruhephasen, in denen unterschiedliche Stoffwechsel ablaufen (siehe Nobelpreis für Medizin 2017).

Wird dieser Rhytmus, etwa durch zu blaues und helles Licht zur falschen Zeit, gestört, kommen die Zellen außer Tritt und wir fühlen uns unwohl (Jetlag) oder können nicht wieder einschlafen. HCL und zirkandiane Lichtsteuerung sollen solche Effekte verhindern.

Gestensteuerung

Zuerst wurde eine Gestenerkennung für Spiele genutzt. Mittlerweile findet man sie aber auch in der Bedienung von Kraftfahrzeugen oder in der Industrie 4.0 als Mensch-Maschine-Interface. Die meisten dieser Systeme benötigen dazu eine optische Erkennung, mit entsprechend komplexer Bildauswertung.

Das kann doch auch einfacher gehen. Erst recht, wenn man nichtgroßräumig agieren muß, sondern auch hier hergebrachte Bedienelemente ersetzen kann. Da kommt die Verwandschaft unserer Gestenerkennung und einer Touch-Bedienung ins Spiel. Eine Touch-Bedienung setzt in der Regel eine Berührung, zumindest aber eine sehr dichte Annäherung voraus. Und egal ob bewust oder zufällig, ein Touchsensor kann es nicht unterscheiden. Er löst eine Funktion aus. Damit sind auch schon die größten Defizite genannt. Berührung heisst auch immer Verschmutzung. Und sei es die unsichtbare Kontaminierung mit Keimen. Oder die ungewollte Fehlauslösung bei der Reinigung der Oberfläche.

Das diese Nachteile nicht zwingend sein müssen, wenn man durch Oberflächen operieren will und gleichzeitig ohne aufwendige Bildverarbeitung Bewegungen sicher erkennen kann zeigt unsere Gesten-Steuerung. Dabei werden Bewegungsgesten in einem sehr kleinen elektrischen Feld interpretiert. Nicht ein singuläres Ereignis wir eine einzelne, vielleicht zufällige, Annäherung löst eine Funktion aus, sondern nur eine bestimmte Abfolge von Sensorereignissen die nur von einer bewussten Bewegung an dieser Position herbeigeführt werden kann. Einerseits wird dadurch die Bedienung failsafe, andererseits ist touchen einer Oberfläche durch das Feld darüber, nicht mehr nötig. Beide Nachteile (Kontamination und Zufall) einer Touch-Funktion sind damit auf einen Schlag erledigt.